Saskias Kenia Blog

3 Monate Fremdpraktikum

 
18März
2014

Nairobi and back to Kisumu

Meine vier Tage in Nairobi waren eher gemütlich =)

Am Freitag bin ich mit Irene in die Kirche gegangen. Dort ist momentan unter der Woche immer so eine Art Jugendtreff für die Jugendlichen, die gerade ihre Schule beendet haben und noch auf Studienplätze warten. Dort wird dann zusammengesessen, Tischtennis gespielt..und noch andere Aktivitäten vorgenommen. Eigentlich war es ganz cool dort, jedoch kam ich mir unter etwa 30-40 kenianischen Jugendlichen ein wenig verloren vor :D

Anschließend ging ich mit Irene noch in ein Einkaufszentrum. Das ist überhaupt nicht mit Kisumu zu vergleichen...hier glitzert und glänzt alles..etwa wie bei uns. In Kisumu ist eher alles staubig und man findet wenig Orte an denen irgendwas glänzt :D 

Reckys Schwester und ihr Mann haben eine Haushälterin. Farida ist immer dort und kocht und putzt. Ist eine total süße =) die schließt man wirklich schnell ins Herz..sie ist den ganzen Tag am kichern :D Außerdem macht sie tollen Masala Tea. Masala Tea ist Schwarztee mit viel Milch und Gewürzen..die man je nach Geschmack wählen kann. Farida macht ihn immer mit Ingwer und Rosmarin..himmlisch =)

Am Samstag ging ich mit Rosemary (Reckys Schwester) und Irene zum Haare machen. Ich dachte bevor ich Kenia war, dass diese Haarpracht mit langen geflochtenen Haaren und was weß ich nicht allem, echt ist! Ist sie aber nicht! Die haben es sogar ganz schön kompliziert mit ihren Haaren. Die können sie nämlich nicht wirklich waschen, sonst verknotet alles und sie müssen sie ganz kurz schneiden Überrascht Also müssen sie sich etwa alle 3 bis 4 Wochen Kunsthaar einflechten lassen..oder halt drauf achten, dass die Haare nicht nass werden. Da ich das unbedigt mal sehen wollte wie das abläuft, sind wir also losgefahren zum "Frisör". Das ist die reinste Massenabfertigung da :D da sitzen etwa 30 Frauen, denen die Haare gemacht werden...Saloon an Saloon. Und zimperlich werden die Haare da nicht reingeflochten...man denkt: hoffentlich behalten die armen Frauen noch ein paar ihrer Naturhaare. Irene meinte, dass einem danach etwa 1,5 Tage der Schädel schmerzt..also wirklich nicht erstrebenswert, aber interessant :D Am Anfang hat nur eine Frau geflochten..es wurden dann aber immer mehr, sodass schließlich bis zu 5 Frauen an Irenes Kopf herum zerrten :D das Ganze ging etwa 2,5 Stunden...

Irene beim Frisör

Am Sonntag ging ich natürlich mit in die Kirche =) Das war wirklich cool..diese Musik macht einfach Spaß! Außerdem waren ganz viele von den Jugendlichen von Freitag da und haben mich begrüßt, als seien sie schon 2 Jahre mit mir befreundet..das war echt süß =) Nach der Kirche ging ich mit Rosemary und Irene in ein anderes Einkaufszentrum...und wurde von diesem Luxus wieder total überrumpelt. Ich war in einem Klamottengeschäft..zum ersten mal seit fast 3 Monaten :D Beim Bäcker kaufte Rosemary ein richtiges Brot, exra für mich (hier gibt es eigentlich nirgendwo richtiges Brot..nur Toast) weil sie das Brot aus Deutschland kennt, da sie schon ein paar mal dort war, dachte sie, dass mir das gut tut =) Es war auch wirklich lecker! Danach kauften wir noch für das Mittagessen ein..in einer Art Schlachterei..freut euch auf das Bild unten :D Diese "butcherys" gibt es hier überall in Kenia..da hängen die ganzen Kühe, Schweine, Ziegen oder sonst was einfach den ganzen Tag in der Hitze rum :D Ich aß später auch nur ein ganz klein wenig von dem Fleisch um sie nicht zu enttäuschen.

Butchery BVB Bus

Den Bus musste ich fotografieren, fand ich irgendwie lustig, dass mitten in Nairobi ein BVB Bus herumfährt.

Am Montag machten wir uns einen ziemlich faulen Tag =) Am Nachmittag ging ich dann mit Irene nochmal zum Supermarkt, um ein paar Snacks für meine ewige Busfahrt am Dienstag zu besorgen und kauften noch Pizza für Irene, Farida und mich =)

Dienstag früh brachten mich dann ein Taxisfahrer und Irene zum Busbahnhof. Rosemary meinte am Tag zuvor, dass ich etwa 1,5 Stunden vor Abfahrt los muss wegen des Verkehrs in der Stadt. Ich konnte mir das aber kaum vorstellen, weil man normal etwa 15 Minuten bis zu dem Bahnhof fährt. Jedoch merkte ich dann schnell, dass sie Recht hatte. Ich kam nämlich 2 Minuten vor Busabfahrt an! Der Bus war eigentlich ziemlich schön..nur war die Fahrt einfach irre lang..8 Stunden und nur eine kurze Pause..Klo im Bus gibts nicht :D

Ich freute mich sehr als ich wieder zurück in Kisumu war..ich hatte richtig "Heimweh" :D

Am Freitag morgen fuhr ich zwei Stunden mit dem Bus nach Rangala, wo die Holländerinnen jetzt wohnen und arbeiten, um sie zu besuchen =) Rangala ist ein ganz kleines Minidorf, dass es sich eigentlich nicht zu besichtigen lohnt :D Aber ich konnte dort den Mittag in dem "Childrens-Home" mithelfen. Dort wohnen Kinder, die keine Eltern mehr haben..oder Eltern, die sich nicht um das Kind kümmern können. Also wie bei uns eigentlich auch. Da wohnen dann von ganz kleinen Babys bis zu größeren Kindern. Die Babys waren richtig süß =) ich konnte einige auf den Arm nehmen und zur Mittagszeit half ich mit, die schon etwas älteren Babys zu füttern, mit Brei. Ich hatte 3 Kinder zu füttern..wovon zwei wirklich ein Glücksgriff waren :D das eine hat den Brei immer wieder erbrochen und der andere hat ununterbrochen geschriehen, weil es ihm nicht schnell genug ging :D machte aber trotzdem Spaß =) Am Abend saßen wir einfach zusammen und haben gequatscht =)
Am Samstag gingen wir dann (wieder mal mit dem Bus :D) nach Busia, eine Stadt, direkt an der Grenze zu Uganda. Wir hatten eigentlich vor, ein bisschen in Uganda zu sein..was jedoch nicht ganz geklappt hat. Lindy nahm direkt an der Grenze ihre große Kamera aus der Tasche und wollte ein Foto machen. Das gefiel dem Polizisten dort aber nicht wirklich, der kam dann nämlich direkt auf sie zugestürmt und riss ihr die Kamera aus der Hand. Nach ewigen Verhandlungen, bekam sie sie jedoch wieder. Da wir uns noch weitere Probleme ersparen wollten, drehten wir also wieder um und sahen uns in Busia weiter um =) Besonders spannend war es aber dort nicht, also fuhren wir nach dem Mittagessen wieder zurück nach Rangala. Dort angekommen brach ich dann wieder nach Kisumu auf.

Wohnung der Mädels Kurz vor dem Kamera-Klau :D

Am Abend ging ich dann mit den deutschen Mädels wieder in die Roof top Bar und danach noch in eine Disco. 

Gestern war dann wieder Projekt-Tag und Recky und ich brachen morgens nach Mbale auf. Dort angekommen verteilten wir dann Erdnusspaste an die Kinder. Da sie ziemlich nahrhaft ist, wird sie als Produkt für Unterernährte hergestellt. Die konnten die Kinder dann direkt aus den Beuteln naschen =) Anschließend gingen wir los und machten wieder einige Familienbesuche und verteilten dabei weiter die Erdnusspaste.

Erdnusspaste Teacher, beim Paste verteilen mhhh...lecker =) Auf, zu den family visits

Nun habe ich meine letzte Woche vor mir..
Ich freu mich auf zu Hause...muss hier aber noch so viel wie möglich erleben =)

Bis bald (jetzt ists wirklich bald =)) 

08März
2014

Kakamega Forest, Hippo Point, Safari und und und...

Soo..nach langer Zeit berichte ich mal wieder  =)

Letzten Mittwoch gingen meine Eltern, Recky und ich zum Kakamega Forest. Ist ein Regenwald, knappe 2 Stunden von Kisumu entfernt. Wir fuhren mit Ben, einem Taxifahrer, den Recky gut kennt. Im Wald angekommen, fuhren wir ein bisschen mit dem Auto herum, stiegen ab und zu aus und wanderten ein bisschen =) Als erstes gingen wir zum Aussichtspunkt und Recky und Ben ruhten sich oben aus :D Viele Tiere haben wir leider nicht gesehen, nur ein paar Affen und eine Schlange im Gebüsch..uns wurde erzählt, dass es eine sehr gefährliche Schlange ist, wenn man gebissen wird, sei man innerhalb einer halben Stunde tot o.O. In dem Park/ Wald leben auch einige Menschen, ähnlich wie im Projekt in Mbale. Am Fluss trafen wir ein Paar Männer, die gerade dabei waren irgendeinen Schnaps herzustellen. Wenn man das Foto anschaut, denkt man nicht, dass die Brühe irgendwann trinkbar ist :D Später liefen wir ein bisschen längeres Stück als uns ein riesen Baum den Weg versperrte. Wir kletterten alle drüber und Recky unten drunter durch..das war ein amüsanter Anblick :D.

Von der Aussichtsplattform Recky und Ben...völlig zerstört :D Schnaps Brauerei :D Recky unterm Baum :D

Am Donnerstag ging ich mit meinen Eltern nochmal in die Stadt, um ein paar Mandazis zu essen =) Danach gingen wir nochmal auf den Maasai Markt in Kisumu und kauften noch ein paar Sachen =)

Am Freitag mussten wir ziemlich früh aufstehen, da wir mit Recky verabredet waren, um zum Hippo Point zu fahren. Man fährt dann mit einem Guide, in unserem Fall mit Titus, in einem Boot über den Viktoriasee und kann dann Hippos sehen und auch Vögel oder anderes =) Titus konnte uns während der Fahrt sehr viel über die Tiere erzählen. Da wir so früh aufgebrochen sind, konnten wir den Sonnenaufgang vom Boot aus genießen =). Wir fuhren auch an einem Fischmarkt vorbei, wo früh morgens die Fische verkauft werden, die in der Nacht von den Fischern aus dem Viktoriasee gefangen wurden. Recky kaufte auch gleich 5 riesige Fische. Einige Menschen wohnen direkt am See und waschen morgens ihre Wäsche und auch sich selbst darin. Unglaublich, wie die Leute ihre weiße Wäsche in so einer braunen Brühe sauber bekommen…

Unser Boot + Recky Sonnenaufgang Fischmarkt Frauen beim Wäsche waschen Hippos Mama Hippo und Baby Hippo =)

Am Samstag war eigentlich geplant ins Projekt zu fahren, damit meine Eltern es auch kennenlernen können. Aber wir mein Vater fühlte sich nicht so gut, weshalb wir erstmal ins Krankenhaus fuhren (hier gibt’s nur Krankenhäuser und keine Ärzte, deshalb geht man für alles ins Krankenhaus) Dort hatten wir dann eine ziemlich witzige Begegnung mit einer Kenianerin. Sie saß neben mir und ich hörte wie sie auf Deutsch telefonierte. So kamen wir ins Gespräch und sie erzählte mir, dass sie einen deutschen Mann habe und seit einiger Zeit auch in Deutschland lebt. Was dann allerdings ziemlich strange war..sie wohnt in Achern (wo ich geboren wurde) und hat vorher in Lörrach gewohnt :D solche Zufälle sind schon ziemlich unglaublich wenn man bedenkt dass Kenia etwa 7000 oder 8000 Kilometer weit weg ist und Achern und Lörrach jetzt nicht gerade DIE Städte in Deutschland sind. Mein Vater einen bakteriellen Infekt und musste sich dann Samstag und Sonntag noch ein wenig ausruhen und wir konnten unsere Safari einen Tag verschieben.

Also starteten wir am Montagmorgen um 7 Uhr mit unserem driver Joseph in Kisumu zur Maasai Mara. Wir hatten einen ganzen Minibus für uns alleine =) Die Fahrt ging etwa 6-7 Stunden und die letzten 2 Stunden gab es keine richtigen Straßen mehr, sondern nur staubige Straßen die einen kräftig durchschüttelten. Als wir im Camp ankamen bekamen wir die Schlüssel für unsere Zelte. Die waren richtig schön =) Ich hatte mein eigenes Zelt mit ner riesen Veranda und einer Dusche unter freiem Himmel! Dann gingen wir zum Mittagessen und fuhren anschließend mit Joseph los, um die Tiere zu sehen =) Bei unserem Safari Bus konnte man ober das Dach hoch machen damit man die Tiere auch gut sehen und fotografieren kann. Wir sahen diesmal extreeem viele Tiere. Die waren überall =) Antilopen, Gazellen, Löwen, Giraffen, Zebras, Hippos, Warzenschweine und und und =) Außerdem lagen überall Schädel und Gerippe rum, da konnte man sehen, dass das noch richtig Wildlife ist =) Am Abend fuhren wir dann wieder Richtung Camp während die Sonne unterging =) Da es dann schon dunkel war, als wir im Camp ankamen, konnte ich unterm Sternenhimmel duschen..das war toll =)

Unser BusLöwenfamilie Viele Hippos Fauler Löwe :D Gnu Schädel Gnu Gerippe Sonnenuntergang

Am nächsten Morgen fuhren wir wieder mit Joseph los in die Savanne. Wir sahen Büffel, Hyänen und wieder viele Löwen. Außerdem einen Geparden =) Gegen Mittag fuhren wir wieder zurück ins Camp, da wir dann mit unserem anderen driver Isaac in ein anderes Camp fuhren, wo wir eine Nacht blieben. Mit uns kam auch noch Eric aus Norwegen, der einen Job beim Basecamp anfängt (von Norwegen aus dann) und nun alles kennenlernen konnte. Das Camp hieß Dorobo Bushcamp..und genauso sah es auch aus :D wir hatten dort nämlich nun richtige Zelte mitten im Bush und nicht so einen Luxus wie bisher =) Als wir ankamen gab es erstmal richtig lecker Mittagessen =) Danach konnten wir dann ein bisschen relaxen, bevor es losging zur „zu Fuß- Safari“.  Uns wurden dann als erstes unsere Guides vorgestellt, richtige Maasai, die Sper, Giftpfeile und Bogen dabei hatten um uns auch vor den Tieren beschützen zu können :D einer der beiden hieß Dorobo (wie auch das Camp) den Namen des Anderen hab ich vergessen. Wir marschierten also los und Isaac erzählte uns während dessen etwas über Pflanzen und Tiere. Wir sahen ein Impala (Antilopen Art) mit ihrem Jungen und Isaac erklärte uns, dass das Junge schon nach einer viertel Stunde nach der Geburt stehen kann, nach einer halben Stunde laufen und nach einer Stunde so schnell rennen kann wie seine Mutter und somit um einiges schneller als wir :D Ein kleines Stück weiter, gab Dorobo Isaac ein Zeichen und Issac sagte und, dass da vorne einige Löwen seien. Dann sahen wir sie auch schon! Etwa 70 Meter entfernt. Wir liefen also schnell weiter :D Alle unsere Guides sagten uns immer, dass Löwen viel weniger gefährlich sind als Elefanten oder Büffel..denkt man eigentlich gar nicht. Nach unserer „zu Fuß-Safari“ fuhren wir dann nochmal mit dem Jeep los und machten eine Nacht Safari, da man in der Nacht oft andere Tiere sehen kann als am Tag. Wir sahen aber nicht allzu viele. Zurück im Camp aßen wir zu Abend und saßen anschließend am Lagerfeuer. Die Nacht war ziemlich abenteuerlich, da irgendein Vieh auf meinem Zelt lag als ich im Bett war. Es schien nicht besonders klein zu sein, denn mein Zelt war richtig eingebeult! Habe die Nacht aber Gott sei Dank überlebt :D Am nächsten Morgen fuhren wir nochmal mit dem Jeep los.

Hyäne Büffel Gepard Isaac, Eric, Mama, Papa Dorobo Bushcamp :D  Mein Zelt Unsere Maasai Guides (rechts Dorobo) So Freunde...hier der Beweis, ich stand in Elefanten AA

Nach dem Frühstück danach, brachen wir wieder auf, um zum Basecamp zurück zu fahren. Leider bekam ich mein tolles Tatu (so hieß mein Zelt) nicht wieder. Wir bekamen für die letzte Nacht ein anderes, ohne Dusche im Freien =( Am Nachmittag besuchten wir ein Maasai Dorf. Die Maasai tanzten uns sagen für uns, zeigten uns ihre „Häuser“ und wie sie Feuer machen =) danach wollten sie uns tausend Sachen andrehen, die wir kaufen sollten..war leider ein bisschen Abzocke (da wir auch schon 20 Dollar pro Person „Eintritt“ zahlen mussten), was das Ganze dann ein wenig vermiest hat.

Maasai beim Feuermachen

Am nächsten Morgen brachen wir dann um 8 Uhr auf, um zurück nach Nairobi zu fahren, zu Reckys Schwester. Meine Eltern sind dann abends nach Hause geflogen und ich bleibe nun bis Dienstag hier bei Reckys Schwester, wo auch Irene gerade ist.

Bis bald =) =)

25Februar
2014

Amboseli Nationalpark /Kilimandscharo

Wir hatten ein tolles Wochenende =)

Wir flogen am Samstag morgen von Kisumu nach Nairobi. Dort wartete dann unser Taxifahrer David, der uns zum Aboseli Park fuhr, auf uns. Wir fuhren etwa 3 Stunden von Nairobi bis zum Park. Dort beschlossen wir dann relativ spontan, dass wir am gleichen Tag noch in den National Park reinfahren um ein paar Tiere zu sehen =) Das konnten wir alles mit David machen, da der die 3 Tage mit uns dort blieb. Wir packten als erstes unsere Sachen aus und konnten schon gleich die tolle Umgebung genießen..und auch den Kilimandscharo (oder auch Kilimanjaro). Außerdem konnten wir erstmal lecker Mittagessen. Es gab gegrilltes Gemüse, eine Suppe und danach Fisch mit Reis und Kürbiscreme..mhhh =)

Mittagessen

Blick vom Aussichtsturm auf das Camp Unser Zelt (hat im vorderen Teil wirklich Zeltwände..heißt nicht nur so =) ) Pool

Anschließend fuhren wir dann in den Park. Wenn man da rein fährt, denkt man erstmal "Toll...und wo sind jetzt die Tiere?!" Die verstecken sich nämlich meistens ziemlich gut. Nach einer Zeit konnten wir aber dann die ersten Tiere entdecken..Gazellen gab es dort Massenhaft und später sahen wir auch noch eine ganze Herde Elefanten, die direkt vor uns über die Straße liefen! =) Man muss auf Safari aber immer brav im Auto sitzen bleiben, kann ja sein dass ein Tier einen schlechten Tag hat und die angreift Lachend Außer Elefanten und Gazellen konnten wir auch noch ein Warzenschwein, einige bunte Vögel, Gnus, Zebras, Büffel und noch ein paar andere Tiere sehen.

Am nächsten Tag fuhren wir mit David nocheinmal in den Park. Wir sahen wieder viele Elefanten und Gazellen. Zum Lunch (wir haben Lunchpakete von Camp bekommen) gingen wir dann auf den "Observation Hill" ein kleiner Berg im Park, an dem man dann aussteigen darf und oben angekommen über den ganzen Park schauen kann...total schön! Danach lief uns ein Hippo vor das Auto =) Löwen sind im Aboseli Park wohl eher selten, deshalb haben wir auch leider keinen gesehen. Wir hofften aber noch die ganze Zeit eine Giraffe sehen zu können...und tatsächlich, 5 Minuten bevor wir aus dem Park fahren mussten, lief eine vor uns auf die Straße Lächelnd

Kilimanjaro von unserem Zelt aus =) Ich, beim Aussicht genießen =) Elefantenfamilie =) Mit kleinem Baby-Elefant =) Gnu Monkeys =) Zebras Hippo =)=) Aussicht vom Observation Hill Giraffe =)

Als wir zurück im Camp waren legte ich mich noch ein bisschen an den Pool =)

Am Abend aßen wir dann zusammen mit David. Es gab am Sonntag Abend Buffet..am Samstag Abend nicht, da wir fast die einzigen Gäste waren :D Aber am Sonntag waren dann ein paar mehr da, sodass es sich lohnte ein Buffet zu machen.

Gestern fuhren wir dann mittags, nachdem wir nochmal ein wenig am Pool lagen, mit David nach Nairobi zurück, wo wir dann wieder auf unseren Inlandsflug warteten. Der Tag hatte noch ein ziemliches Abenteuer für uns bereit gehalten :D wir flogen nämlich nach Kisumu...und hatten plötzlich wahnsinnige Turbulenzen..das hab ich noch nie erlebt, ich hatte richtig Angst Lachend Durch die Turbulenzen konnten wir nicht in Kisumu landen, da dort gerade ein ziemliches Gewitter im Gange war. Also musste das Flugzeug wieder nach Nairobi umkehren. Dort warteten wir dann etwa eine Stunde und stiegen nochmal in das Flugzeug..und ich hoffte, dass wir heile ankommen Lachend Aber wie man sieht, ist alles gut gegangen und wir kamen dann ziemlich müde in Kisumu an.

Das wars erstmal wieder vom mir/uns aus Afrika =)

Bis bald Lächelnd

20Februar
2014

Mama und Papa sind nun angekommen =)

Hallo meine Lieben!

Wie viele ja schon festgestellt haben, geht es mir hier mittlerweile richtig gut, meine Eingewöhnungszeit ist um und ich fange immer mehr an zu genießen =)

Am Sonntag war ich bei den deutschen Mädels zu Hause zum Kochen =) Also bin ich am frühen Abend mit dem Piki (Motorrad) zu ihnen gefahren. Mein Piki driver ist gerast wie ein irrer Lachend und so war ich in etwa 5 Minuten schon dort..normalerweise braucht man etwa 10 bis 15 Minuten von meinem Appartement. Wir haben eine Art Flammkuchen gemacht..aber nicht im Ofen, da hier eigentlich niemand einen Ofen hat, sondern in der Pfanne. Carina bereitete den Teig zu und Lena und ich schnippelten das Gemüse und mischten den Rahm aus Joghurt, Weichkäse und Gewürzen (das haben wir richtig lecker hinbekommen Lächelnd). Den ausgerollen Teil legten wir dann in die Pfanne und ließen ihn ein wenig braun werden. Dann drehten wir ihn um und belegten ihn mit Rahm, Zwiebeln, Tomaten und Spinat. Herrlich hat das geschmeckt Unschuldig

Carina beim Teig ausrollen Spinat und erster Flammkuchen in der Pfanne Lena und Carina bei der Arbeit :D  Aber auch ich habe natürlich geholfen =) finished =) Mhhh...

Die Mädels sind zu viert (Lena, Carina, Pauline und Nadja) in einem kleinen Häuschen, dass sie für das Jahr in Kenia gemietet haben. Ich lud die vier dann am Montag bei mir zum Essen ein und wir kochten Gemüse mit Reis (was ich hier meistens koche für mich Lächelnd) Beide Abende waren richtig nett..aber für mich recht ungewohnt zwei ganze Abende deutsch zu sprechen Lachend

Am Dienstag morgen dann, holte mich Steven (Reckys Mann) mit dem Auto ab und wir fuhren zum Flughafen und holten meine Eltern ab =). Anschließend fuhren wir zum Tilapia Beach, wo Recky schon auf uns wartete =) Tilapia Beach ist das Restaurant bei dem es den leckeren Fisch gibt =)

Steven, Recky, Mama, Papa

Gestern zeigte ich meinen Eltern dann ein bisschen die Stadt, den Supermarkt und den Gemüsemarkt =) Am Abend kochten wir dann zusammen.

Heute waren wir bei Recky zum Mittag eingeladen. Sie wohnt im Village, also nicht hier in der Stadt, sondern in der Natur pur =) Es gab leckeres Essen: Gemüse, Reis, Chapati (Chapati ist ein Fladenbrot. Es wird aus Chapatimehl, einer Vollkornmischung aus Gerste, Hirse und Weizen, hergestellt. Es ist das Hauptnahrungsmittel in Pakistan und Nordindien. 
Chapatis sind von indischen Einwanderern auch nach Ostafrika gebracht worden und gelten in Kenia, Uganda und Tansania unter demselben Namen als einheimisches Essen. Als Chapatimehl wird hier Weizenmehl verwendet und die Pfanne wird vor dem Backen eingefettet.
Zur Herstellung wird Chapati- oder Weizenvollkornmehl mit Wasser, etwas Ghee oder Öl und Salz zu einem Teig verarbeitet, nach dem Ruhen dünn ausgerollt und trocken in einer Pfanne von beiden Seiten kurz gebacken.) Hühnchen und Rind. Also ein richtiges Festmahl =). Das Hünchen stammte aus eigener Haltung. Zum Nachtisch gab es dann noch Mango und Bananen. Anschließend noch Kuchen und Masala Tea (leckeeeerrr). Steven und Recky bauen gerade ein neues Haus (Momentan haben sie ein Haus aus Blech) und zeigten uns die Baupläne und führten uns dann über ihr Grundstück. Das Fundament des Hauses steht schonmal. Es wird sicher wunderschön =) vor allem für die Verhältnisse hier! Recky und Steven sind in dem Village die einzigen mit einem Auto, dehalb hat Steven sich auch eine eigene Straße bauen müssen =) Es war ein sehr schöner Tag. Recky und Steven waren unheimlich gastfreundlich und haben uns richtig verwöhnt =) außerdem war die Luft da total gut. Ich bin ja hier die Stadtluft gewohnt und die ist extrem staubig und voller Abgase.

Reckys und Stevens Grundstück Gedeckter Tisch unter dem Mangobaum =) Eine von Reckys Katzen Klo- und Duschhäuschen Fundament des neuen Hauses Recky beim erklären, wie das Haus einmal aussieht

Als Steven uns zurück in die Stadt fuhr, versperrten uns ein paar Kühe den Weg Lachend

Auf dem Weg zur Stadt, hielten wir an und Steven zeigte uns eine Mühle für Ugali (Ugali ist die in Ostafrika vorherrschende Bezeichnung für einen Getreidebrei aus Maismehl, der zu relativ fester Konsistenz gekocht wird). Ugali Essen die Kenianer sehr gerne hier, sie sind teilweise richtig süchtig danach Lachend schmeckt aber eigentlich nach nix.

Kühe auf Stevens Straße :D Ugali Mühle Fertiges Mehl für Ugali Eine sehr gute Straße =) auf dem Weg vom Village zur Stadt

Morgen gehts wieder ins Projekt und am Samstag schon zum Kilimandscharo =) da werde ich bestimmt mal berichten =)

Bis bald Lächelnd

13Februar
2014

Unterwegs.. :)

Schon eine Woche ist es nun wieder her, dass ich berichtet habe…die Zeit rast mittlerweile Lächelnd

Letzten Donnerstag war ich mit den Holländerinnen abends in einem indischen Restaurant hier in Kisumu. Es war total lecker!! Und für die Verhältnisse hier ein extrem vornehmes und luxuriöses Restaurant Lächelnd 

Beim Inder

Es gab zur Vorspeise Gemüse mit Soßen zum dippen, danach indisches Knuspergebäck mit Tomaten, Gewürzen und Zwiebeln (siehe Foto) zur Hauptspeise hatte ich dann Chicken irgendwas (habe den Namen vergessen) mit Reis und Garlic Naan (Knoblauchbrot)…alles einfach sehr sehr lecker Lächelnd

Am Samstag ging ich mit den Mädels dann mittags auf den Maasai Markt. Das ist ein kleiner Markt hier auf dem alle möglichen Dinge verkauft werden, die von Hand hergestellt werden. Wir wurden von den Standbesitzern von einem Stand zum nächsten getrieben und alle wollten uns ihre Sachen verkaufen. Sie sind anfangs sehr aufdringlich…werden allerdings überhaupt nicht böse, wenn du dann nichts kaufst (was ich in anderen Ländern schon viel erlebt habe)..sie bedanken sich dann trotzdem, dass du ihre Sachen angeschaut hast Lächelnd Auf den Fotos könnt ihr sehen, was ich gekauft habe Lächelnd 

Ein Stand auf dem Maasai Markt Kleines Schüsselchen, Kette, Geldbeutel und kleine Umhängetasche =)


Danach gingen wir dann was essen und anschließend zurück ins Appartment.
Am Abend hatte ich mich dann mit den deutschen Mädels verabredet in der Rooftop Bar. Da die Holländerinnen dort auch hin wollten konnte ich mit ihnen zusammen hinfahren. Sie haben ihren „eigenen“ Tuc Tuc driver Sammy mit dem sie immer überall hin fahren (müssen) (sie haben gewisse Regeln von ihrer Schule in Holland). Wir waren also glaube zu neunt in ein Tuc Tuc gequetscht Lachend (ihr erinnert euch vielleicht, dass ich in einem der ersten Blog Einträge geschrieben habe, dass in ein Tuc Tuc etwa 3-4 Leute passen Lachend)
Die Rooftop Bar ist wie der Name schon sagt auf einem Dach eines recht großen Hochhauses in der Stadt und man kann von dort aus über Kisumu blicken Lächelnd Dort versammeln sich immer recht viele Muzungus und Inder.

Ein Teil der deutschen Gruppe =)

Am Sonntag ging ich (wieder mit den Holländerinnen Lächelnd) zu einem großen Markt, ganz in der Nähe meines Compounds wo die Einheimischen einkaufen. Es gibt dort Obst, Gemüse, Kleider (soweit ich das beurteilen kann, sind das Kleider, die wir irgendwann in die Altkleidersammlung gegeben haben) auch Schulzeug kann man dort kaufen…eigentlich alles von A-Z Lächelnd Ich habe mir ein paar handgemachte Leder Flip Flops gekauft

=) =)

Gestern waren Recky und ich wieder im Projekt. Wir hatten wieder einige Fotos zu machen. Ich bin gerade dabei einen kleinen Film über die Herstellung der Ketten, Armbänder und der Grußkarten zu machen, die die Frauen in dem Projekt herstellen (Jetzt könnte ich dich gebrauchen Jessi, als Moviemaker Spezialist Lächelnd). Deshalb habe ich einige Bilder dafür gestern auch gemacht. Die Frauen haben sich darüber sehr gefreut, dass ihre Arbeit dokumentiert wird und deshalb habe ich von einer der Frauen eine Kette geschenkt bekommen Lächelnd 

Bananenpapier... ..und normales Papier... ..ergeben nach viel Arbeit das hier =) Aus solchen Plakaten werden dann... ...diese Ketten (oder auch Armbänder) Das ist mein Geschenk =)

Die Kinder hier im Projekt haben vor einiger Zeit einen Spielplatz bekommen, der auch sehr ausdauernd benutzt wird Lächelnd Letzte Woche habe ich ja mit den Kindern die Plakate für den Geburtstag des Projekts gemalt und ein Video gemacht…hier könnt ihr es anschauen: ..super, ich darf hier keinen Link angeben. Wer es sehen möchte schreibt mir über Facebook oder WhatsApp =)

Karussell =) Kindergartenkinder mit ihren Lehrern und der Köchin Happy Birthday! Kindergartenkinder mit ihren Lehrerinnen und Recky in der Mitte =)

Gestern Abend habe ich mich wieder mit den Deutschen getroffen. Da es schon dunkel war, wollte ich nicht alleine mit irgendeinem Tuc Tuc los und konnte Sammy anrufen, der mich dann abholte und in die Stadt fuhr. Diesmal waren noch zwei andere deutsche dabei. Wir gingen in einem chinesischen Restaurant essen, was ebenfalls lecker war Lächelnd Einer von den Jungs hatte „Burning Chicken“ bestellt..das hat es auch wirklich getan Lachend somit hatten wir ein kleines Feuer auf unserem Drehtisch in der Mitte Lächelnd 

...hätte ich besser ohne Blitz gemacht

auf dem Foto kann man das Feuer leider nicht sehen wegen dem Blitz Stirnrunzelnd

Bis bald! =)

07Februar
2014

Deutsche!! =)

Heute berichte ich euch wieder über meine letzten Tage =)

Am Mittwoch ging ich mit Dagmar (einer der Holländerinnen) mit zu ihrer Arbeit. Sie arbeitet in einer Schule für behinderte Kinder. Mein Tag fing für meine Verhältnisse hier sehr früh an, nämlich schon um halb 8 Lachend. Dort angekommen, wurde ich von allen Kindern und Lehrern sehr herzlich empfangen, wie eigentlich überall hier als "visitor". Der Tag für die Kinder dort beginnt immer mit einem großen "assembly" wo sich alle Schüler (etwa 65) in einem Raum versammeln und mehrere Lehrer mit ihnen den Tag begrüßen =) Es wird beispielsweise das Datum besprochen, wie das Wetter heute ist und außerdem findet auch so etwas wie ein kleiner Gottesdienst statt, indem etwas über Jesus erzählt wird und die Kinder auch etwas dazu erzählen können.

Assembly

Danach gehen alle Kinder in ihre Klassen. Es gibt verschiedene Workshop Klassen, in der die Kinder handwerklich tätig sein können, Gartenarbeit machen oder auch einen Computerraum (was hier extrem selten ist, es ist für die Verhältnisse hier eine sehr reiche Schule).

In dieser Workshop class wird beispielsweise gewebt =) William beim Trampolinspringen mit Dagmar Die Kinder malen mit Paint im Computerraum =)

Um auf meine Überschrift zurück zu kommen...ich habe hier in der Schule zwei deutsche Mädels kennengelernt (Carina und Lena). Sie sind für ein ganzes Jahr in Kenia und haben nun schon fast Halbzeit =). Während die Kinder nach dem assembly in den Klassen sind, machen Lena und Carina jeden Morgen Mandazi (ist bei uns sowas wie Krapfen (oder für meine Familie aus dem Norden Schmalzkuchen Lächelnd ))..wird die sicher gefallen Papa Lächelnd DIese Mandazi werden dann in der Frühstückspause an die Kinder kostenlos verteilt und an die Lehrer verkauft (da Lena und Carina für die Kosten selber aufkommen). Hier half ich also ein bisschen mit. Wir machten so um die 150 Mandazi schätze ich Lächelnd

Vl. Lena, Dagmar und Carina Lena, Dagmar, ein Mädchen aus der Schule die mitgeholfen hat und ich =) Mandazi beim frittieren über dem Feuer Die ersten fertigen Mandazi =)

Nachdem alle Mandazis fertig waren, gingen wir in den Frühstücksraum und verteilten sie. Die Kinder können hier dann essen und bekommen einen Tee (Schwarztee aber extrem süß Lachend)

Mandazi- Ausgabe

Nach der Frühstückspause, zeigte mir Dagmar dann die ganzen Klassen und später machte ich mit den drei Mädels Mittagspause =)
Es war interessant, auch einmal wo anders mitzugehen und vor allem tat es gut, nach 4 Wochen endlich mal deutsch zu reden mit Menschen, die vor dir stehen Lachend

Gestern gingen Recky und ich in die Stadt zur Bank um ein wenig Geld zu holen für den Flug für meine Eltern und mich, wenn wir ende Februar zum Kilimandscharo gehen Lächelnd Wir saßen fast eine ganze Stunde in der Bank, um das Geld vom Schalter zu bekommen! Ganz schön lange Zeit, bei uns würden wir vielleicht höchstens 5 Minuten warten Lachend

Nachdem wir in der Stadt alles erledigt hatten, fuhren wir wieder ins Projekt nach Mbale. Wir machten wieder von einigen Kindern Bilder für die Sponsoren aus Deutschland. Ich malte mit den Kindern ein paar Plakate, da "Hope" nächste Woche 4 Jahre alt wird Lächelnd

Kinder beim bemalen der Buchstaben =)

Auf die Plakate schrieb ich vorher "Happy Birthday Hope" und die Kinder konnten anschließend die Buchstaben mit Buntstiften ausmalen Lächelnd Das machte ihnen unglaublich viel Spaß und auch die kleineren Kinder konnten schon super ausmalen =) Einer der Schulkinder fragte mich nach meinem Namen und schrieb ihn anschließend auf ein kleines Stück Papier. Er schrieb "Zaskia" =) danach brachte er meinen Namen einigen anderen Kindern bei, sodass sie dann den ganzen Nachmittag meinen Namen riefen LachendAls die Plakate fertig waren, sangen alle Kinder zusammen "Happy Birthday" und hielten die Plakate in der Hand. Das Video kommt dann am 13.02. auf die Facebook Seite von "Hope" =) 

Auf unserem Heimweg mit dem Piki Piki (Motorrad) trafen wir zwei Kinder aus dem Projekt mit ihrer Mutter beim Brennholz holen =)

Das war also bisher meine Woche =)

Ich hoffe es geht euch allen gut!
Bis zum nächten Mal! Lächelnd 

03Februar
2014

Viel erlebt..

Nun bin ich schon 4 Wochen in Kenia, ging eigentlich ziemlich schnell rum jetzt Lächelnd

Hier also der Wochenbericht meiner vierten Woche:

Hier könnt ihr sehen wie mein Frühstück mittlerweile aussieht Lächelnd meistens esse ich Toast mit Erdnussbutter und ein paar Cornflakes. Ab und zu auch, wie hier auf dem Bild, eine Papaya oder auch leckere Mangos Lächelnd

 Frühstück

Am Mittwoch gingen wir mit Margret (der Mutter mit dem Hügel auf dem Rücken) erneut zum Arzt. Es ist wohl ein Tumor und ist vorerst noch nicht wegoperiert worden. Es wurden nun Proben entnommen, um zu testen, um was für einen Tumor es sich handelt. Am kommenden Mittwoch werden wir wohl das Ergebnis haben. Bei dem Arzt stand ein Tisch, über den ich sehr lachen musste, denn er sah aus als hätten sie darin eine alte Klobrille verarbeitet  Lachend

Klobrillentisch :D

Danach waren wir wieder Mittagessen in meinem Lieblingsrestaurant „New Victorias Hotel“ mit dem besten Bajia Lächelnd 
New Victorias
Danach fuhren wir mit den Tuc Tuc wieder ins Büro und Recky kaufte Gartenwerkzeug von einer Frau für umgerechnet etwa 1,50 €, unvorstellbar Überrascht
  Recky kauft im Tuc Tuc ein =)

Am Donnerstag gingen wir wieder ins Projekt und ich konnte wieder bei der Essensausgabe für die Kinder helfen. Außerdem erhielten einige Kinder, die neu im Projekt sind, eine Schuluniform. Vor etwa zwei Wochen kamen drei Geschwister neu in das Projekt. Sie hatten total zerrissene und dreckige Kleidung, also bekamen auch sie an diesem Tag eine Schuluniform und waren ganz stolz darauf Lächelnd. Außerdem gingen wir mit ein paar Frauen aus dem Dorf zu einigen Familien und desinfizierten die Häuser, bei denen die Jiggers in den Füßen besonders schlimm waren. Das muss von Zeit zu Zeit wiederholt werden, damit die Jiggers auch für längere Zeit aus den Häusern bleiben.

Teacher Mary und ich beim Essen ausgeben Neue Uniformen Neue Uniform für die Zwillinge =) Desinfektion wird vorbereitet Beim desinfizieren.. Auch auf die Füße der Kinder kommt Desinfektionsmittel

Hier ist ein Bild von einem kleinen Jungen, so findet man viele kleineren Kinder dort vor (Recky meinte ich muss das unbedingt reinstellen, damit ihr sehen könnt, wie das hier so ist Lachend ) der Junge hatte irrsinnig Angst vor mir und weinte ununterbrochen, vielleicht war ich die erste Muzungu, die er gesehen hat Lächelnd

Später fuhren wir noch mit einigen Kindern zum Markt in Mbale (der Ort in dem auch das Projekt ist) da ihnen die Schuluniformen der Schneiderin nicht richtig passten oder sie zu wenig dabei hatte. Auf dem Markt konnten sie dann anprobieren, wie bei uns im Laden LächelndJede Schule hier hat eine andere Schuluniform und diese kann man alle auf dem Markt kaufen oder auch nähen lassen.

Auf dem Weg zum Markt.. Die Anprobe =) Und alle neu eingekleidet =) Verschiedene Schuluniformen auf dem Markt

Am Samstag lag ich in meinem Compound in dem ich wohne ein bisschen am Pool, der etwa ein bis zwei Tage in der Woche benutzbar ist, da er leider nicht regelmäßig gesäubert wird. Ich hatte also Glück, dass er an einem Samstag benutzbar war Lächelnd

Pool

Gestern (Sonntag) ging ich mit ein paar Holländerinnen, die neben mir im Appartement wohnen, zum Monkey Rock, ein Berg in den Nandi Hills. Außer den drei Holländerinnen aus meinem Compound, waren auch noch drei andere Holländer und zwei Kenianer dabei. Der eine von den Holländern hatte von dem Projekt in dem er arbeitet einen Minibus, in den wir alle zusammen reinpassten Lächelnd einer der Kenianer ist der Freund von einem der holländischen Mädels (nicht aus meinem Compound) und der andere Kenianer war unser Guide Lächelnd (recht kompliziert die Konstellationen Lachend ) Die drei Mädchen aus meinem Compound hatte diese Gruppe am Tag zuvor kennengelernt. Also fuhren wir um 8 Uhr morgens los. Mit dem Auto braucht man etwa 35 Minuten bis zu dem Platz an dem man das Auto dann abstellen kann. Es war unglaublich heiß gestern, sodass wir beim Aufstieg einige Pausen machen mussten. Die Wege waren ziemlich schmal, steinig, rutschig und das Gras und die Sträucher drumrum extrem hoch. Diesen Ausflug konnte man also nicht mehr Wanderung nennen, es war eher ein Klettern Überrascht etwa nach der Hälfte des Aufstiegs, stießen wir an einen kleinen Fluss/ Wasserfall, in dem wir uns dann ein wenig abkühlen konnten Lächelnd Danach ging es weiter, immer bergauf. Zwischendurch stießen wir auf ein paar kleine „Dörfer“ mit jeweils ein oder zwei Häusern. Als wir oben auf dem Monkey Rock angekommen waren, konnten wir ein wenig relaxen und essen. Außerdem machten wir einige Fotos. Der Monkey Rock hat seinen Namen angeblich daher, dass sich dort jeden Tag gegen 15 Uhr die Affen versammeln, sehr pünktlich, was in Kenia eher eine Seltenheit ist. Ob diese Geschichte wahr ist, weiß ich nicht, aber sie wurde uns erzählt und für gut befunden Lächelnd Wir haben allerdings den ganzen Tag nicht einen einzigen Affen gesehen. Vielleicht weil wir um 15 Uhr nicht mehr oben waren LachendBeim Abstieg ließen langsam meine Kräfte, und auch die von allen anderen, nach. Unsere Beine zitterten und somit rutschte hin und wieder einer von uns auf dem sandigen Boden aus :D. Außerdem habe ich trotz Sonnenschutz Faktor 30 einen extremen Sonnenbrand, deshalb werde ich mir heute neue Creme kaufen mit Faktor 50 oder 60. Recky meinte 60 werde ich wohl brauchen, das gibt es bei uns glaube ich nichtmal.
Wieder im Appartement angekommen, sprangen wir ersteinmal in den Pool Lächelnd Insgesamt waren wir  etwa 10 Stunden unterwegs. Es war also ein sehr anstrengender aber schöner Tag Lächelnd

Der Minibus Angekommen am Parkplatz Unser Ziel =) Lindy und Jorine Aussicht bei unserer ersten Rast =) Am Fluss angekommen =) Durch ein Dorf.. Nicht mehr weit.. Und oben angekommen =) Die Aussicht, ein bisschen neblig.. Dagmar, Lindy, ich und Jorine Unsere Gruppe =) 

Bis bald ihr Lieben Lächelnd



 

26Januar
2014

Wochenbericht =)

Hier bin ich wieder, nach einer Woche kann ich nun wieder etwas berichten Lächelnd

Am Donnerstag war ich mit Recky wieder im Projekt. Als wir ankamen, zeigte uns eine Mutter aus dem Projekt, dass sie sehr krank ist..sie hatte einen riesigen Hügel auf dem Rücken.

 Wir sind am Freitag gleich mit ihr ins Krankehaus. Es muss nun morgen weg operiert werden und Proben entnommen werden, um feststellen zu können was es ist.

Am Donnerstag konnte ich auch ein wenig bei der Essensausgabe im Projekt helfen. Es gibt täglich eine warme Mahlzeit für die Kinder. Bohnen und Reis stehen dann auf dem Speiseplan Lächelnd

Verteilung der Essensportion Und dann die Ausgabe =)

Anschließend suchten wir uns 10, der Kindergarten Kinder aus und besuchten diese zu Hause in ihrer Familie um für jedes Kind eine vollständige Akte mit allen Details über sie anlegen zu können. Also stiefelten Recky und ich mit 10 Kindern und der Erzieherin los =)

Haus

Von außen sieht alles recht schön aus, jedoch ist es in den Häusern teilweise ein schrecklicher Zustand. Strom gibt es keinen, geauso wenig wie eine Toilette und teilweise auch keine Betten. Wie man sieht haben die Häuser keine oder nur ganz wenige kleine Fenster. Man konnte also so gut wie gar nichts sehen. Nur durch den Bltz meiner Kamera konnte ich sehen, wie es in den einzelnen Räumen aussieht.

Küche Was das für ein Raum ist weiß ich nicht.. Schlafplatz der Kinder

Auf dem ersten Bild ist die Küche, es wird mit Feuer mitten im Haus gekocht, sodass das ganze Haus voll mit Rauch ist und alle Kinder (und auch Erwachsenen) es die ganze Zeit einatmen..

DIe Tiere die die Familien besitzen laufen alle kreuz und quer im Haus herum. Das sind in erster Linie Hühner. Aber auch Katzen und in einem Haus stand eine Kuh in einem Zimmer und wurde gerade gemolken.

Kleine Kücken =)=) Gewichtsmäßig ist das Kätzchen etwa ein zehntel von meinem Mogli :D Kuh

Gestern kamen Irene und Robert (Reckys Sohn) zu mir und ich kochte mit Irene Pilau. Das ist Reis mit Kartoffeln, Tomaten, Knoblauch, Zwiebeln, Ingwer, Fleisch und Gewürzen. Hat sehr lecker geschmeckt =)

Herzlichste Grüße an alle =)

18Januar
2014

Jigger-Camp Day

Heute war ein harter Tag Weinend

Wie ich euch ja schon erzählt habe, war heute das Jigger-Camp. Jede Menge Kinder aus dem Projekt waren da und auch ein paar aus der Nachbarschaft, die von den Flöhen befallen waren. Damit ihr euch in etwa vorstellen könnt wie das aussieht, sind hier ein paar Bilder.

Desinfektion davor Füße von oben Füße von unten

Das hier ist ein besonders schwerer Fall. Als erstes wurden für jedes Kind Klingen verteilt, also so eine Art Messer. Danach wurden alle Füße in Wasser mit Desinfektionsmittel gebadet. Die Frauen dort aus dem Projekt haben gelernt wie man die Jiggers aus den Füßen schneidet und konnten das somit übernehmen. Die Kinder waren sooo tapfer!! Unglaublich! Bei dem Mädchen hier waren es extrem viele Jiggers, sie tat mir so leid. Recky meinte wir müssen sie irgendwann in ein Krankehaus bringen, da es einfach zu viele sind und somit unmöglich, sie alle zu entfernen.
Nachdem die Jiggers aus den Füßen geschnitten waren behandelten wir die Wunden mit einer Creme, damit sie schneller heilen können. Da half ich dann auch mit, es kostete mich zwar Überwindung, aber ich war froh ein bisschen helfen zu können.

Bei diesem Jungen waren sogar die Hände befallen.. Ich beim eincremen der Füße

Während ich am eincremen war, stellte ich mir einfach vor, dass es kein Fuß ist den ich da halte sondern einfach ein stück Holz..so war es etwas einfacher Weinend

Nachdem die Füße auch eingecremt waren, verteilten wir Schuhe an die Kinder, damit die Jiggers nicht gleich wieder in die Füße kommen und die Wunden heilen können. 

Ich beim Schuhe verteilen Recky, ich und ein Kind mit neuen Schuhen =)

Um diese Jiggers in den Füßen vermeiden zu können, müssten die Kinder oft ihr Füße waschen..sowie auch den restlichen Körper. Das ist aber leider nicht der Fall. Die Eltern der Kinder können darauf oft nicht achten, da es das wichtigste ist, dass die Kinder etwas zu essen bekommen, somit kommt das Waschen oft zu kurz.

Das war also mein heutiger Tag. Sehr eindrucksvoll und schrecklich zugleich. Aber wenigstens konnte einen paar Kindern heute geholfen werden.

Ich hoffe ihr habt das Lesen und Bilder anschauen ohne Bauchschmerzen oder Übelkeit überstandenUnschuldig

Bis bald, mit wieder schöneren Beiträgen =)

16Januar
2014

Nach langer Internetpause..

Hallo Freunde =)

Heute hab ich mal kurz Internet und hoffe, dass sich das nun bald etwas normalisiert -.-

Hier also mein Wochenbericht Lächelnd

Am Sonntag war ich mit Recky und Irene in der Kirche, war richtig cool. Nicht so langweilig wie bei uns. Die Lieder, die gesungen werden, strahlen immer eine gewisse Lebensfreude aus. Ich finde das ist bei uns in Deutschland ganz und gar nicht so. Ich musste mich sogar vorstellen und aufstehen, alle haben sie geklatscht, das war irgendwie echt süß =)

Am Montag waren wir im Büro, dort arbeitet auch immer Diana, sie stellt, so wie auch die Frauen im Projekt, Schmuck her. Sie hat immer ihr kleines Baby Berverlyne dabei, sooo süüüß =). Hier ein Bild:

Baby Beverlyne =)

Als ich dort eine Zeit alleine war, da Recky etwas erledigen musste, half ich Diana beim Schmuck herstellen =). Hier meine ersten Ergebnisse:

Das werden vielleicht mal Ohrringe oder so =)

Am Dienstag haben wir das Jigger-Camp vorbereitet. Jiggers werden hier Sandflöhe genannt, die sich unter die Haut der Füße bohren. Einige Kinder aus dem Projekt leiden darunter, da sie oft keine Schuhe tragen und diese Jiggers in den Häusern der Familien leben. Am Samstag findet dieses Camp statt, bei dem die Häuser der betroffenen Familien desinfiziert, und die Füße der Kinder behandelt werden. Dafür haben wir heute in der Apotheke einige Dinge gekauft, wie zum Beispiel Salbe, Handschuhe, Desinfektionsmittel und Schuhe, die die Kinder nach der Behandlung tragen können, damit sie nicht erneut von den Flöhen befallen werden. 

Recky beim Schuhe aussuchen Die Schuhe

Darüber kann ich dann vielleicht am Sonntag mehr berichten. Ich denke das wird schlimm mit anzusehen, da diese Parasiten förmlich aus den Füßen geschnitten werden =(.

Zum Mittagessen waren Recky und ich beim Tilapia Beach. Das ist ein Fischrestaurant direkt am Viktoriasee. Der Fisch war super lecker und wird mir Fingern gegessen. Ich war ziemlich erstaunt als ich sah, dass Recky sogar die Kiemen mitisst o.O.

Lecker Fisch =) 

Später waren wir wieder im Büro von Recky und erstellten Akten für alle Kinder die den Kindergarten im Projekt besuchen.

Am Mittwoch gingen wir mit Alfred (einem Kind aus dem Projekt) zum Arzt, da er letzes Jahr an einer Art der Malaria erkrankt ist. Er konnte für einige Zeit nichts sehen, da die Krankheit auch seine Augen befallen hatte. Nun kann er aber seit längerer Zeit wieder sehen und es geht ihm soweit gut. Er braucht nur Tabletten um vollständig gesund zu werden.

Alfred und der Arzt

Der Arzt schrieb uns das Rezept für die Tabletten auf und Irene und ich gingen es in der Apotheke abholen =) Alfred und seine Mama konnten sich während dessen erstmal stärken =)

Alfred und IreneAlfreds Mama mit Baby Jackeline hab ich leider abgeschnittenWeinend

Danach gingen Recky, Irene und ich Mittagessen. Ich aß Poussin Chips, ist ähnlich wie Masala Chips (also Pommes mit ner Soße) nur sind die Poussin Chips mit scharfer Soße, das war sehr toll.

Poussin Chips

Das nächste mal muss ich Bajia essen, das sind Kartoffelchips mit Gewürzen. Ist glaub eigentlich was indisches, aber sehr lecker, konnte bei Recky probieren.

Später kauften wir noch Hefte und Stifte für die Grundschulkinder ein.

Ziemlich großer Schreibwarenladen :D

Bis bald ihr Lieben 

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